Content und Medien
Vom Plan zum fertigen Stück: einen Blogartikel aus der Gliederung schreiben, aus einem Satz in den Notizen einen Post entwickeln, den groben Videoplan zum Skript ausarbeiten und Neuigkeiten zum Newsletter.
Gliederung zum Blogartikel
Sechs grobe Punkte liegen vor — gebraucht wird ein Artikel mit Zwischentiteln.
Baue die Gliederung zu einem Blogartikel aus: jeder Punkt wird ein Abschnitt mit eigener Zwischenüberschrift, Erklärung und einem konkreten Beispiel. Am Ende kurze Kernaussagen. Absätze nicht künstlich verlängern und denselben Gedanken nicht in anderen Worten wiederholen.
• Warum niemand die Arbeitsanweisung liest
Arbeitsanweisungen werden nicht aus Bequemlichkeit ignoriert: Sie sind für die Prüfung geschrieben, nicht für die Schicht — vierzig Seiten, auf denen die Antwort auf eine Frage in drei Kapiteln verteilt liegt. Der Test dauert eine Minute: Fragen Sie fünf Leute, wo steht, was mit beschädigter Ware im Wareneingang passiert, und Sie bekommen Antworten aus dem Gedächtnis, nicht aus dem Dokument. Zu reparieren ist also nicht die Disziplin, sondern das Format: Eine Anweisung auf einer Seite für einen Vorgang wird gelesen, weil sie Zeit spart, statt welche zu kosten.
Gedanke zum Post
Eine Zeile in den Notizen, daraus soll ein Post mit rund 150 Wörtern werden.
Baue den Gedanken zu einem Social-Media-Post aus: erster Satz der Gedanke selbst, danach warum das so ist, dann ein Beispiel aus dem Arbeitsalltag, zum Schluss eine Frage an die Leserinnen und Leser. Locker, ohne Hashtags und Emojis und ohne Einstiege wie „in der heutigen Zeit“.
Meetings ohne Agenda sind die teuerste Gewohnheit im Unternehmen
Ein Meeting ohne Agenda ist die teuerste Gewohnheit im Unternehmen. Eine Stunde mit acht Personen ist ein kompletter Arbeitstag, der dafür draufgeht, laut auszusprechen, was man in zwei Minuten hätte lesen können. Bei uns fiel das erst auf, als wir die eine Frage, wegen der wir uns treffen, in die Einladung geschrieben haben — die Hälfte der Termine wurde daraufhin zu einer Nachricht im Kanal. Wie viele Termine in Ihrem Kalender haben diese Woche eine Agenda?
Videoplan zum Skript
Die Punkte des Videos müssen so klingen, wie man sie ausspricht.
Baue den Plan zu einem Videoskript aus: Text zum Vorlesen, kurze Sätze, erste Person. Beginne mit einem Aufhänger in einem Satz und stelle zwischen den Teilen eine Frage an die Zuschauer. Keine Aufzählungen, keine Regieanweisungen in Klammern und keine Wörter, über die die Zunge stolpert.
• Wie ich in einem Monat aufgehört habe, samstags zu arbeiten
Drei Jahre lang habe ich samstags gearbeitet und war sicher, dass es anders nicht geht. Vor einem Monat habe ich eine Sache ausprobiert — und der Samstag war wieder frei. Ich erzähle gleich, was genau ich geändert habe, aber vorher eine Frage: Wissen Sie noch, was Sie am letzten Wochenende gemacht haben? Wenn nicht, liegt es vermutlich nicht an der Menge der Aufgaben.
Punkte zum Newsletter
Die Neuigkeiten stehen als Liste da — gebraucht wird eine Mail, die man zu Ende liest.
Baue die Punkte zu einem Newsletter aus: kurze Begrüßung, dann jede Neuigkeit als Absatz — was sich geändert hat und warum das für die Lesenden zählt —, mit Überleitungen dazwischen. Zum Schluss ein Satz Einladung. Freundlich, ohne Clickbait und ohne „jetzt zugreifen“.
• Höhere Limits • PDF-Export • Webinar am 24.
Hallo! Drei Änderungen in diesem Monat, und alle drei laufen auf dasselbe hinaus: mitten in der Arbeit nicht an eine Grenze zu stoßen. Wir haben die Monatslimits in allen Tarifen angehoben, lange Texte müssen also nicht mehr geteilt werden. Dazu kam der PDF-Export, der das Kopieren ins Textdokument von Hand ersetzt. Und am 24. machen wir ein Webinar mit den Leuten, die täglich in diesen Mengen arbeiten.